Superguppy

Vendel, Edward van de, 2008
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Medienart Buch
ISBN 978-3-414-82152-2
Verfasser Vendel, Edward van de Wikipedia
Beteiligte Personen Vendel, Edward van de Wikipedia
Beteiligte Personen Erdorf, Rolf [Übers.] Wikipedia
Beteiligte Personen Weel, Fleur van der Wikipedia
Systematik JE - Erzählungen und Romane für Kinder
Systematik J2 - KJL 6 bis 10 Jahre
Schlagworte Gedichte
Verlag Boje-Verl.
Ort Köln
Jahr 2008
Umfang 64 S. : überw. Ill.
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Aufl.
Sprache deutsch
Verfasserangabe Edward van de Vendel. Mit Ill. von Fleur van der Weel. Aus dem Niederländ. von Rolf Erdorf
Annotation Annotation: Zwei Gedichtbände für Kinder, die gemeinsam in einer Reihe erscheinen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Rezension: Gleich mit zwei Bänden startet der Boje-Verlag die Reihe "Gedichte für neugierige Kinder". Leserinnen und Lesern wird der "Beginn einer neuen Reihe mit moderner Lyrik für Kinder" versprochen. Bei der Lektüre von Franks "Im Eigelb steckt der Igel" stellt sich allerdings die Frage, wo sich darin wohl die "moderne Lyrik für Kinder" versteckt. Die Rätselgedichte des 2007 verstorbenen Autors erinnern doch stark an die Sorte Rätsel, die sich schon bei Goethe und Schiller finden lässt. Und so halten es die Texte dann auch mit der Modernität: Gereimt, mit deutlicher Vorliebe für den Paarreim, mit an Monotonie grenzendem Rhythmus wird beispielsweise nach den vier Jahreszeiten, der Nase, dem Fluss oder dem Dehnungs-h gefragt. Neben dem Bild von Goethe und Gans liest man: "Was hält die Gans in ihrem Kleid / für alte Dichter zum Schreiben bereit?" Die - man könnte sie klassisch nennen - Rätselgedichte sind zwar nett, aber nicht mehr. Gleiches gilt für die Federzeichnungen von Carsten Märtin, die gerne die eine oder andere Lösung beinhalten. Im Gegensatz dazu tut sich der zweite Gedichtband der Reihe, van de Vendels "Supperguppy" nur positiv hervor: Die Texte sind so erfrischend wie das Limetten-Apfelgrün der Illustrationen. Hier wird aufgeräumt mit dem Irrglauben, dass (Kinder-)Gedichte sich per se reimen müssen. Natürlich finden sich auch hier gereimte Gedichte - etwa das über den Rasierschaum oder die Brille: "Brille krank. Gebroch'nes Bein. / Muss ihr helfen. Gips es ein. / Nur - ich seh nix. Augen klein. / Ach, was jetzt? Problem gemein!" - aber eben nicht nur! Van de Vendels Gedichte sind überraschend und unkompliziert, sie beschäftigen sich mit Gegenständen und Wahrnehmungen, die der kindlichen Lebenswelt und Logik entnommen sind. Sie sind offen und konkret zugleich, sie spielen mit Sprache und Bedeutungen, haben zuweilen Tiefgang, immer aber Witz und Charme. Nicht alle Texte sind einfach oder besitzen einen tieferen Sinn - aber das müssen sie auch nicht! Wichtiger ist, dass die Texte unterhalten, Freude bereiten und zudem poetische Qualität besitzen. Und das tun sie ohne Zweifel. Ein großes Plus des Buches sind darüberhinaus die zweifarbigen Illustrationen von Fleur van der Weel. Ihre Bilder vom Supperdoggie, dem struppigen kleinen Hündchen, passen perfekt zu den lyrischen Texten: Sie verstärken diese in wunderbarer Weise, geben noch eine Prise Humor und Lebendigkeit dazu. So machen Gedichte nicht nur neugierigen Kindern Spaß! *ag* Marlene Zöhrer

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