Mitternachtsfalken : Roman

Follett, Ken, 2003
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7857-2124-7
Verfasser Follett, Ken Wikipedia
Beteiligte Personen Lohmeyer, Till R. [Übers.] Wikipedia
Beteiligte Personen Rost, Christel [Übers.] Wikipedia
Systematik DR.E - Thriller, Spannungs- und Agentenromane
Verlag Lübbe
Ort Bergisch Gladbach
Jahr 2003
Umfang 543 S.
Altersbeschränkung keine
Auflage 1. Aufl.
Sprache deutsch
Verfasserangabe Ken Follett. Till R. Lohmeyer ; Christel Rost
Annotation 1941 bemüht sich eine dänische Widerstandsgruppe um die Weitergabe von Informationen rund um eine Radaranlage. (DR) Hitler hat gerade seinen Einmarsch in die Sowjetunion vollzogen, Großbritannien führt nächtliche Bombenangriffe auf Deutschland. Große Sorgen bereitet den Briten dabei die Tatsache, dass sie bei diesen Angriffen unverhältnismäßig viele Maschinen verlieren. Also müssen die Deutschen in der Entwicklung des Radars viel weiter sein als allgemein bekannt ist. Um dieses Rätsel zu klären, fährt die Geheimagentin Hermia Mount selber nach Dänemark, wo sie als Diplomatentochter aufwuchs. Auch private Gründe ziehen sie in dieses Land: Sie ist mit dem dänischen Militärpiloten Arne Olufsen verlobt, den sie seit ihrer Abschiebung vor über einem Jahr nicht mehr gesehen hat. Die örtliche Polizei an der Nordseeküste ist nicht untätig gewesen und ist dabei, die Widerstandsgruppe, die Hermia aufgebaut hat, auszuheben, wobei der Polizist Peter Flemming besonders eifrig ist. Gilt es doch, persönliche Animositäten gegen die Familie Olufsen auszuleben. Als Arne auf Bitten Hermias für einen getöteten Widerstandskämpfer einspringt, kostet es auch ihn das Leben. Die Abzüge des Films über die fotografierte Radaranlage müssen jedoch unbedingt nach England geschafft werden, deshalb entschließt sich Arnes jüngerer Bruder Harald, der die Fotos angefertigt hat, sie selber mit Hilfe der mutigen jüdischen Bankierstochter Karen, die den Pilotenschein besitzt, in einer kleinen Doppeldeckermaschine über die Nordsee nach London zu bringen. Ken Folletts Erzählstil schlägt den Leser unweigerlich in seinen Bann. Auch wenn man sich hinterher fragt, wie es Flugamateuren in einem kleinen Doppeldecker gelingen kann, eine Messerschmitt des Militärs auszutricksen, stört diese Tatsache keineswegs den Lesegenuss. Eher ist schon der Ausstieg Haralds über dem Meer auf die Tragfläche zum Nachtanken etwas dick aufgetragen. Aber dem Lesegenuss bei aufgeregt feuchten Händen tut dies keinen Abbruch. - Für Freunde spannender Thriller sehr empfehlenswert. *bn* Hertwiga Kröss

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